Mittwoch, 6. Juni 2012

Rezension zu Meeresblau von Britta Strauß


Amazon.de: Taschenbuch € 16,50
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Verlag: Sieben

Inhalt:

Der gutaussehende Christopher Jacobsen gibt seine Professur für Meeresbiologie auf, um sich nach dem Tod seiner Eltern auf der Isle of Skye um seine jüngere Schwester Jeanne zu kümmern. Er arbeitet aushilfsweise als Fischer und fühlt sich unerklärlicherweise immer mehr dem Meer hingezogen. 

Als einer von einer Tiefseeexpedition vor die Küste Chiles erfährt, die von Maya Mawatha geleitet wird, bietet er seine Unterstützung an, in der Hoffnung, seiner wahren Natur auf den Grund zu kommen.

Kritik:

Als Leser erkennt man schon nach wenigen Seiten, dass Britta Strauß dieses Buch besonders am Herzen liegt. Sie beschreibt detailverliebt und gekonnt die Ereignisse rund um Christopher Jacobsen, den Sohn einer Meerjungfrau.

Man fühlt sich mitten hineinversetzt in die Geschichte und kann fast die Sehnsucht nach den Weiten des Meeres spüren. Gespickt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und neuartigen Handlungsideen begleitet man ihn und seine Lieben auf die Reise zu seinem wahren Ich.

Natürlich darf dabei die Liebe nicht zu kurz kommen, doch auch dieser Teil der Geschichte wird hervorragend bedient.

Geschrieben ist der Roman in einem sehr angenehmen Stil, der einem das Lesen erleichtert und es einem ermöglicht, die Realität zurück zu lassen und völlig in die Geschichte einzutauchen.

Die Vernachlässigung einiger Hauptcharaktere und das kurze Ende sind die einzigen Kritikpunkte die ich anbringen möchte.

Ein Buch, dass sich wohl vor allem an Leserinnen wendet, die gerne träumend in eine Geschichte eintauchen und sich von ihr in andere Welten voller Liebe, Vertrauen, Heroismus und Aufopferung entführen lassen.

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